Aktuelles

Lieber Besucher!

Bedauerlicherweise müssen auch wir unser Museum wegen der Corona-Situation vorübergehend schließen.

Sobald sich die Situation geändert hat, werden  wir Sie natürlich informieren.

Wir bitten um Verständnis!

 

Das Sandsteinmuseum wagt Erneuerungen im digitalen Zeitalter.

 

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Sandsteinmuseums – das Jubiläum wurde am 1. Dezember 2019 gebührend im Museum gefeiert – hat das Team des Sandsteinmuseums für einige digitale Erneuerungen gesorgt. Allerdings wäre die Umsetzung ohne Sponsoren so nicht möglich gewesen. Dafür bedankt sich das ehrenamtlich tätige Team.
Welche digitalen Herausforderungen und Neuheiten das Museum vorzuweisen hat, soll im Folgenden vorgestellt werden.

An einem Multitouch – Tisch kann der Besucher die Geschichte der Batavia in eigener Regie erspüren bzw. entdecken. Insbesondere für die niederländischen Besucher ist der Zugang in der eigenen Muttersprache möglich.
Dies gilt nicht nur für alle Erneuerungen, sondern für die Ausstellung im gesamten Museum.
Auch Kinder haben die Möglichkeit dem Bentheimer Sandstein spielerisch auf die Spur zu kommen.

Zudem sind entsprechende Audio-Beiträge per Kopfhörer zugänglich und lassen den Besucher
ebenfalls in die Welt der Batavia eintauchen.
Optisch runden ein kleines Modell des Batavia-Tores und ein Modell des Batavia-Schiffes
sowie Fotos die „Bataviastation“ ab.

Auf einem speziellen Monitor kann sich der Besucher über Bentheimer Sandstein informieren;
nicht nur die Absatzgebiete in unserer Region und in den benachbarten Niederlanden,
sondern auch „Sagen und Geschichten entlang der Vechte“ können erfahrbar werden.

Im Rahmen der Ausstellung „Arbeitswelt Steinbruch“ wartet in der ersten Etage ein
Kuhlkerl“ mit einem Hörknubbel auf den Besucher und möchte ihm die Besonderheiten
der Arbeitswelt in einem Steinbruch näherbringen.

 

 

 

 

 

 

 

Zudem besteht die Möglichkeit, sich an einem gesonderten Monitor den Film mit dem Titel
„Der letzte Steinbruch in der Grafschaft Bentheim“
anzusehen.
Hierbei handelt es sich um einen Film, der im Rahmen der Sendung Hallo Niedersachsen
vom NDR am 28.07.2019 ausgestrahlt wurde.

Der letzte Steinbruch in der Grafschaft Bentheim.

 

Nachlese zum Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019 und der Begegnung  mit dem „Herrgott von Bentheim“ in unserem Museum.

Im Land Niedersachsen war Museumstag angesagt und eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger zog es in das Sandsteinmuseum an der Funkenstiege. Als einen thematischen Schwerpunkt hatten sich die Organisatoren im Vorfeld auf den „Herrgott von Bentheim“ festgelegt. Eine ungewöhnlich zahlreiche Besucherschar dankte es ihnen. In vier visuellen Präsentationen bzw. Vorträgen  – über den Tag verteilt – erfuhren sie von der bewegten Geschichte seines Standortes, bis der „Herrgott“ seinen nunmehr festen Platz in der Katharinenkirche auf dem Burggelände gefunden hatte. Auch von der kunstgeschichtlichen Bedeutungsfülle dieses frühromanischen Gerichtskreuzes wussten die Referenten sachkundig zu berichten.
Für Überraschung sorgten drei Notgeldscheine aus der Zeit von 1918 bis 1933 in Mark, die das Konterfei des Herrgotts auf seiner Vorderseite trugen. „Herrgott von Bentheim“ erfuhr es da so manchem, als er lesen musste, dass vorgelegter Notgeldschein von der Stadtkasse Bentheim in Zahlung genommen wurde und dass er einen Monat nach Ankündigung in der Zeitung seine Gültigkeit verliere. Die Vorsitzende des Sandsteinmuseums, Elisabeth vor der Straße, zeigte sich zufrieden und lobte die außerschulische Bildungsarbeit des Museums.
Die Vorträge aus der vergangenen Adventszeit im November rund um den Sandstein sollen auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung finden (siehe dazu unter „Angebote-nicht nur fur Schulen/Spezielle Themenangebote“).

 

 

Auch der Tag des Geotops am 15. September 2019 wurde gerne angenommen.

Zum Tag des Geotops hatte das Sandsteinmuseum zu einer Wanderung in die alten Steinbrüche eingeladen

Während der Wanderung erfuhren die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer vom Sandsteinabbau, der hier vor etwa 150 Jahren zum Erliegen kam, von den Steinkuhlenpächtern und von der harten und ungesunden Arbeit der „Kuhlkerle“.

Inzwischen sind die alten Steinbrüche wieder von Wald überwuchert und bilden eine eigentümliche, besonders reizvolle Landschaft. Die Führung begann um 10.30 Uhr in „Schlüters Kuhle“ (Am Wasserturm 40, nahe der Jugendherberge) in Bad Bentheim. Sie dauerte ca. zwei bis drei Stunden.

Der Tag des Geotops ist eine bundesweite Veranstaltung, die in Niedersachsen vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie organisiert und jedes Jahr ausgetragen wird.